Gut zu wissen: Innendämmung und Kondensat
Aktualisiert: 22. Sept.
Eine fachgerecht ausgeführte Innendämmung erhöht die raumseitige Oberflächentemperatur und kann dadurch das Risiko von Tauwasser- und Schimmelbildung deutlich reduzieren. Sie ersetzt jedoch nicht ein auf die jeweilige Raumsituation abgestimmtes Heiz- und Lüftungsverhalten.

Besonders kritisch kann es werden, wenn warme und feuchte Luft in einen deutlich kälteren Raum gelangt, beispielsweise beim Öffnen der Wohnräume zu einem ausgekühlten Wintergarten. Kühlt die Luft an kalten Bauteilen unter den Taupunkt ab, schlägt sich die enthaltene Feuchtigkeit als Kondensat auf den Oberflächen nieder.
Beschlagene Fensterscheiben oder Fensterrahmen sind häufig ein frühes Warnsignal. Sie zeigen, dass die Oberflächentemperaturen niedrig und/oder die Luftfeuchtigkeit hoch sind. Bleibt diese Feuchtigkeit über längere Zeit bestehen, können auch andere Bauteiloberflächen betroffen sein und das Risiko für Schimmelbildung steigt.
Deshalb gilt: Dämmung, fachgerechte Bauteilanschlüsse, ausreichendes Heizen und richtiges Lüften müssen gemeinsam betrachtet werden.




