Warum eine gute Fassadendämmung schon bei der Planung beginnt
- 30. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Juli
„Das hätten wir vorher wissen müssen.“
Diesen Satz hören wir auf Baustellen immer wieder.
Nicht, weil schlecht gearbeitet wurde. Sondern weil die spätere Fassadendämmung bei vielen Vorleistungen noch gar nicht berücksichtigt wurde.
Fenster werden eingebaut, Rollladenkästen montiert oder Fensterbänke bestellt. Häufig geschieht das, bevor sich alle beteiligten Handwerksbetriebe gemeinsam über die späteren Anschlüsse abgestimmt haben.

Gerade im Bereich von Fenstern entstehen dadurch immer wieder Probleme. Fensterbänke werden beispielsweise oft nur auf die Dämmstärke abgestimmt. Die notwendige Kleber und Putzschicht bleibt dabei unberücksichtigt. Am Ende fehlen wenige Zentimeter. Die Folge sind neue Fensterbänke, längere Lieferzeiten und eine unnötige Verzögerung der gesamten Baustelle.
Auch Vordächer, Markisen, Lampen, Steckdosen oder andere Bauteile werden in der Planungsphase häufig übersehen. Erst während der Ausführung fällt auf, dass Befestigungen, Anschlüsse oder Leitungen nicht zur geplanten Fassadendämmung passen.
Aus unserer Erfahrung entstehen die meisten Probleme nicht durch das Wärmedämmverbundsystem selbst. Sie entstehen an den Übergängen zwischen den einzelnen Gewerken.
Deshalb achten wir bei jeder Baustellenbesichtigung besonders auf diese Details. Unser Ziel ist es, dass Wasser dauerhaft sicher vom Gebäude abgeleitet wird und nicht hinter die Dämmung gelangen kann. Gleichzeitig prüfen wir, ob alle Anschlüsse technisch sinnvoll umgesetzt werden können und ob die Planung auch unter den tatsächlichen Bedingungen auf der Baustelle funktioniert.
Oft genügt ein gemeinsames Gespräch mit den beteiligten Handwerksbetrieben, um solche Punkte frühzeitig zu erkennen und passende Lösungen zu finden. Das spart Zeit, vermeidet zusätzliche Kosten und sorgt für einen reibungslosen Bauablauf.
Mehr Wert für morgen beginnt mit den richtigen Entscheidungen von heute.


